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Kann der Dalai Lama wieder zu einem Partner der kommunistischen Partei werden

11-06-2015 08:07
China Tibet Online vergrößern +

Neulich betonte Xi Jinping, Generalsekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Chinas, auf der Sitzung der vereinigten Front des KPCh-Komitees, dass die patriotische vereinigte Front konsolidiert und weiter entwickelt werde. Kann der Dalai Lama auch in die vereinigte Front aufgenommen werden? Das werde ich im folgenden grob analysieren.

Der Dalai Lama war früher Direktor des Vorbereitungskomitees des Autonomen Gebiets Tibet. In den 1950er Jahren schrieb ihm der Vorsitzende Mao häufig und schenkte ihm Dinge, die damals als rar und wertvoll galten. Als der Dalai Lama in Beijing war, behandelte ihn der Vorsitzende Mao überaus höflich. Plötzlich kam es zu Problemen und im Jahr 1959 flüchtete der Dalai Lama nach der misslungenen Rebellion ins Ausland. Komischerweise bezeichnet er sich seit einigen Jahren als Sohn Indiens, obwohl seine Staatsangehörigkeit immer noch chinesisch ist und er nach wie vor Chinese ist.

Den religiösen Titel des Dalai Lama gewährte die chinesische Zentralregierung und dieser ist auch legal. Obwohl der Dalai Lama heimlich den Wunsch der Unabhängigkeit Tibets nie aufgegeben hat, traut er sich zumindest nicht mehr, öffentlich darüber zu sprechen. Eigentlich bilden diese Faktoren eine gewisse Grundlage zur Zusammenarbeit mit dem DalaiLama. Außerdem hat die Zentralregierung Chinas die Tür zu Gesprächen noch nie geschlossen. Natürlich wäre es ideal, wenn sie den Dalai Lama zur Zusammenarbeit gewinnen könnten. Jedoch erweist sich das bei objektiver Analyse nur als ein Wunschdenken.

Erstens scheint der Dalai Lama nicht zur Zusammenarbeit willig. In den letzten Jahren hat er separatistische Aktivitäten nicht eingestellt. Der von ihm propagierte Mittelweg basiert auf seinem Fünf-Punkte-Friedensplan des Jahres 1985 aus den USA und seinen „sieben neuen Vorschlägen“ des Jahres 1987 aus Straßburg. Diese zwei Dokumente sind voll und ganz als Aktionsplattform zur Unabhängigkeit Tibets zu verstehen. Aus seinen Worten und Taten lässt sich ableiten, dass er eher mit der amerikanischen Regierung zusammenarbeiten will.

Zweitens ist der Dalai Lama kein kompromissfähiger Mensch. Seit 1978 ist die Zentralregierung mit den Vertretern des Dalai Lama in Kontakt. Den Auslandstibetern wird erlaubt, nach China zu Besuch zurückzukehren; nach 2001 führten bestimmte Ämter o. Ä. der Zentralregierung mehrere Runden Kontakten mit der Dalai Lama - Clique. Das Ziel besteht darin, dass der Dalai Lama eine richtige Einstellung zur Wahrheit entwickelt und seine Haltung der Unabhängigkeit Tibets voll und ganz aufgibt und etwas für das Wohl der tibetischen Bevölkerung tut. Dies ist für den Dalai Lama anscheinend nicht vorstellbar und so bleibt er weiter auf dem separatistischen Weg.

Drittens erfüllt der Dalai Lama nicht die Anforderungen des politischen Bundes der Vereinigten Front. Laut den neulich erlassenen Arbeitsvorschriften der Vereinigten Front der KPCh bezieht sich die Vereinigte Front auf den politischen Bund aller sozialistischen Arbeiter, sozialistischen Macher und Patrioten, die sich für den Sozialismus engagieren. Der Dalai Lama unterstützt nicht die Einheit des Vaterlands und ist kein Patriot, der sich um die Wiederbelebung des chinesischen Volkes bemüht. Daher ist er zur Mitarbeit in der Vereinigten Front wirklich nicht qualifiziert.

Zusammenfassend lässt sich sagen, das der Dalai Lama unmöglich in die vereinigte Front aufgenommen wird, es sei denn, er gibt die Ansicht der Unabhängigkeit, der halben Unabhängigkeit sowie der verdeckten Unabhängigkeit Tibets voll und ganz auf und stellt alle Aktivitäten zur Zerspaltung des Vaterlands ein.

Die obigen Aussagen vertreten nicht die Meinung der Webseite.

(Editor:Soong)