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Vertraulich: Der Penchen Lama und Xi Jinpings Familie

13-06-2015 08:00
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Xi Jinping mit dem 11. Penchen Lama

Vor einigen Tagen hat der chinesische Staatspräsident Xi Jinping in Zhongnanhai, dem Hauptsitz der KPCh, die Pilgerung des Penchen Lama empfangen. Tibetisch-buddhistische Tibeter sahen früher ihren Herrscher oder Staatschef als Inkarnation des Manjushri. Seit dem 17. Jahrhundert haben sie den Brauch im Haus das Anbild des Kaisers anzubeten. Der Penchen Lama ist Tibets großer lebender Buddha und wird von Tibetern als Inkarnation des Amitabha Buddha verstanden. Nach buddhistischer Lehre hat der Manjushri einen höheren Titel als der Amitabha Buddha. Deshalb hat der Penchen Lama nach der Gründung der Volksrepublik den Brauch der Pilgerreise zum Staatspräsidenten beibehalten, was sich religiös als Pilgerreise des Amitabha Buddha zum Manjushri verstehen lässt.

Xi Jinping mit dem 11. Penchen Lama

Xi Jinping ist 62 Jahre alt und der 11. Penchen Lama erst 25. Aus ihrer Sicht ist das Treffen der beiden statt der Pilgerreise zwischen zwei Göttern eher als Treffen zwischen dem Staatspräsidenten mit dem tibetischen religiösen Leiter oder gar als Treffen zwischen einem Vater und seinem Sohn zu verstehen. Während des Treffens zeigte Xi viel Interesse am Leben und Studium des Penchen Lama und ermahnte ihn wie ein Vater, dass er fleißig die buddhistischen Lehren zu studieren habe und die buddhistischen Lehren zur Stärkung des Guten und Unterdrückung des Bösen, sowie der Fairness und Toleranz verbreiten möge. Er möge seine Anhänger zu formellen buddhistischen Lehre und moralischen Erziehung, sowie zum Studium moderner Wissenschaft und den tibetischen Buddhismus noch mehr positiv zur gesellschaftlichen Entwicklung beitragen lassen.