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Panchen Lama ruft zur Bekämpfung von religiösem Chaos streng nach dem Gesetz auf

19-06-2015 10:50
China Tibet Online vergrößern +

Die 11. Sitzung des Ständigen Ausschusses des 12. Landeskomitees der Politischen Konsultativkonferenz des Chinesischen Volkes (PKKCV) hat am Dienstagnachmittag eine Plenarsitzung abgehalten. Der Panchen Lama, ein Mitglied des Ausschusses, appellierte dabei in seiner Rede an die chinesische Religionsverwaltung, die religiösen Angelegenheiten nach dem Gesetz zu verwalten.

Der 11. Panchen Lama
Der 11. Panchen Lama

In seiner Rede sagte der Panchen Lama, dass manche Regeln für die Klosterverwaltung und die Bildungssysteme für die Mönche noch unvollständig seien. Insbesondere führten einige Institutionen und Einzelpersonen im Namen der Religionen illegale religiöse Aktivitäten aus. Dies habe die Anhänger betrogen, den Ruf der Religionen geschädigt, die religiösen Lehren verdreht, die Religionen zu Aberglauben und Geschäften gemacht und der gesunden Entwicklung der Gesellschaft schwer geschadet.

Zur Bewältigung dieses Chaos rief der Panchen Lama die zuständigen Behörden dazu auf, das Phänomen illegaler religiöser Aktivitäten zu untersuchen, freie Meldungskanäle anzubieten und ein lang funktionierendes Regulierungssystem einzurichten. Personen, die sich als religiöse Persönlichkeiten ausgäben und illegale Aktivitäten unternähmen, müssten den Gesetzen entsprechend bestraft werden, wenn ihre Handlung eine Straftat darstelle.

Darüber hinaus meinte der Panchen Lama, die religiösen Organisationen sollten eine Verwaltungsrolle spielen und streng kontrollieren, dass die religiösen Persönlichkeiten keine gesetzwidrigen Handlungen begehen.

Zum Schluss appellierte der Panchen Lama an die zuständigen Behörden, sich streng an die Prinzipien zu halten, laut denen legale Handlungen geschützt, illegale Taten verhindert, Infiltration boykottiert, Extremismus eingedämmt und Straftaten bekämpft werden sollen. Die legalen Interessen der religiösen Organisationen und der Orte für die religiösen Aktivitäten müssten per Gesetz geschützt werden, genauso wie die normalen religiösen Angelegenheiten und Aktivitäten religiöser Kreise und ihrer Anhänger geschützt werden müssten.

(Editor:Soong)