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China hofft auf gemeinsame Forschung in der Tibetologie

04-06-2015 21:40
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Die chinesische Delegation für tibetischen Kulturaustausch hat am Montag im schweizerischen Bern Gespräche mit europäischen Gelehrten geführt. Delegationsleiter und Forscher an der Chinesischen Akademie für Sozialwissenschaft, Hao Shiyuan sagte, im Rahmen der „Seidenstraße-Initiative" und des Aufbaus eines grenzüberschreitenden Wirtschaftskorridors wolle China den Handel und die touristische und kulturelle Kooperationen zwischen dem autonomen Gebiet Tibet und Chinas Nachbarländern an der westlichen und südwestlichen Grenze fördern. Dies erzeuge aber auch den Bedarf nach mehr Kenntnissen über die Geschichte, die Sprachen, Gebräuche und Religionen in der Region. Deshalb hoffe China, dass die chinesischen und europäischen Forscher enger zusammenarbeiten könnten, damit die Forschung in der Tibetologie auf eine neue Ebene gehoben werden könne.

Die Delegation war am Montag vergangene Woche in Hamburg eingetroffen. Von dort aus besuchte sie Deutschland, Österreich und die Schweiz. Vorher hatten sie bereits Gespräche und Referate in Hamburg, München und Wien gehalten.