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Die Familie Drolma

28-02-2015 12:04
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Die Familie Drolma: die 64-jährige Oma, Tsering Drolma (erste von links), kommt ursprünglich aus der Großgemeinde Yangbajain. Drolmas Mutter ist die jüngste Tochter der alten Tsering Drolma. Heutzutage findet die alte Tsering Drolma Gefallen an ihrem Rentnerleben, da sie sich nicht um vieles kümmern und sich auch keine Sorgen machen muss. Der ehrliche, einfache und bodenständige Papa, Tenzin Norbu (2. v. links) und die fleißige und kluge Mutter, Tudan Drolma (1. v. rechts), haben im Muruningba-Hof einen Gemischtwarenladen eröffnet, in dem sie den vorbeiziehenden Pilgerern und Gläubigen Buttertee, Maulbeerbaum-Blätter und Gegenstände des täglichen Bedarfs verkaufen. Sangdan Wangmu, die ältere Cousine, hilft den Drolmas in ihrem kleinen Laden öfter mal aus.

Nach der Arbeit kommt der Vater nach Hause und unterhält sich mit der Mutter; Drolma macht für das Foto eine Pose.

An Feiertagen zieht die Mutter der kleinsten Drolma maßgeschneiderte, traditionell tibetische Kleidung an. Jedes Mal vor dem Anlegen der Kleidung muss Klein-Drolma ihre Kleider durchforsten und die passenden Kleidungsstücke selbst zusammenstellen.Aber natürlich hilft die Mama auch beim Anziehen.

Der gut angezogene Tenzin Drolma scheint immer im Mittelpunkt des ganzen Hofes zu stehen.

Wie alle anderen Kleinkinder in ihrem Alter fängt auch die kleine Drolma schnell mal zu Weinen an und wird ein bisschen wütend, wenn ihr etwas nicht passt Der mal auf einen Sprung bei den Drolmas vorbeischauende ältere Cousin, Tenzin Jigme (rechts) versucht gleich, die kleine Drolma zu trösten.

Drolma drückt ihren kleinen Panda an sich -- der sei nämlich ihr Kind, sagt sie.

Manchmal hilft Klein-Drolma den Mönchen des Muru-Klosters im Muruningba-Hof dabei, den Hof zu säubern.

Sobald er die Kleine in den Kindergarten gebracht hat, trifft sich Tenzin Drolma mit Luosang. Luosang wohnt auch im Muruningba-Hof, er ist Tenzin Drolmas bester Freund. Während Tenzin das Obst wäscht, wartet Luosang still auf seinen Freund.

Tee zu kochen ist normalerweise die Hauptaufgabe der Großmutter, doch Cousine Sangdan ist ihr ein zuverlässiger Helfer.

Die Öllampen in den Nischen der Buddhas brennen 24 Stunden am Tag, da die Oma jeden Tag das Öl in allen Lamen nachfüllt.

Normalerweise war es immer die Mutter, die Klein-Drolma in den Tanzunterricht brachte, doch vor kurzem hat sich die Mutter selbst für Fahrstunden in der Fahrschule angemeldet -- deswegen bringt der immer nur Sonntag eine Pause machende Papa seine kleine Tochter zum Unterricht.Jeden Sonntag um 10.30 Uhr bringt Papa Tenzin daher seine kleine Tochter in den Tanzunterricht, wo die kleine tibetischen Volkstanz lernt. Dafür ist Drolma eigentlich noch ein Wenig zu klein, doch sie findet immer Wege und Mittel, um das, was der Lehrer sagt, umzusetzen.

Nachdem der Abwasch erledigt ist, schmiert Mama der kleinen Drolma die Hände mit Handcreme ein, während Oma und die ältere Cousine den Tee vorbereiten.

Das Frühstück von Tenzin Drolma: ein Schälchen Tsampa, ein Schälchen Buttertee.Drolmas Mutter hat dem Tsampa-Brei ein wenig Buttertee beigemischt. Klein-Drolma ist wenig begeistert und quengelt so lange rum, bis sie schließlich gefüttert wird.

Drolmas Mutter will, dass ihre Tochter gut Tibetisch lernt. Deshalb sorgt sie dafür, dass Drolma den Unterricht im Kindergarten niemals verpasst.

Achtung: Prüfung! Drolma zeigt auf die tibetischen Wörter und fragt ihre Mama ab.