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【Reisebricht】Kennen Sie das Leben der Einwohner der kleinen tibetischen Straße?

17-03-2015 20:49
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An einem März-Morgen begrüßte die Qiatang-Straße im Kreis Ngawa der Provinz Sichuan im Lärm nach der Markteröffnung einen neuen Tag.

Als das Gebiet, in dem die Provinz Sichuan, Gansu und Qinghai aneinander grenzen, hat der Kreis Ngawa im Regierungsbezirk Ngawa der Provinz Sichuan, der von alters her ein wichtiges, kommerzielles Gebiet ist, den guten Ruf einer Handelsstadt auf dem Hochplateau. Die Qiatang-Straße im Westen der Kreisstadt Ngawa zeigt die historische, kommerzielle Entwicklung des Kreises Ngawa in den letzten 100 Jahren.

Beim aromatischen Duft des Buttertees und der Kuttelsuppe vom Frühstückskiosk kam ich auf die Qiatang-Straße. Viele tibetische Gebäude mit weißen Mauern und roten Dächern, auf denen die Muster der acht Schätzte gemalt waren, alle Arten von Lebensmittelläden, Geschäften tibetischer Kunsthandwerke, Butter-Läden und Geschäften für Telekommunikationsgeräte füllten diese Straße, die rund 1000 Meter lang war.

Am Eingang des Großhandelsmarktes Chongla verhandelten Fleischhändler gerade mit Hilfe von Gebärden mit Kunden, wie viel Yakfleisch geschnitten werden sollte. Zugleich beschäftigten sich Obsthändler gerade damit, frisches Obst, das gerade von Chengdu geliefert worden war, auf die Theken zu stellen. „Von Blutorangen, die alle 500 Gramm 3,5 Yuan (46 Cent) kosten, können jeden Tag 50 Kilo verkauft werden. Und die Hongti-Trauben, die aus den USA importiert sind und alle 500 Gramm 21 Yuan (2,75 Euro) kosten, kaufen auch nicht gerade wenige Leute.“ Die auffälligste Kühltheke vor dem Dörrobstladen war gefüllt von „auswärtigen Lebensmitteln“ wie Hongkonger Fleischklößen, Krabbengelb-Teigtaschen usw.

Im Buchladen kaufte ein junger Mann, der ein modisches Baseballshirt trug, gerade Bücher. Hinter ihm folgte sein Vater, der ein tibetisches Gewand anhatte. Vater und Sohn suchten sich gerade tibetische Bücher aus.

Einige junge tibetische Mönche hockten am Regal der Literatur für jüngere Leute in der Bücherei und blätterten in tibetischen Büchern.

Im Kaufhaus sah ich ein Mädchen, das gerade die vor Kurzem angelieferten Schnellkochtöpfe abzählte. Ich fragte sie nach ihrem Namen. Sie hieß Dbyangscan Yudron. An diesem Moment hielt ein Mönch, der mit dem Motorrad gefahren war, am Eingang des Kaufhauses und fragte Yudron, ob sie dort einen elektrischen Wasserkocher reparieren könnten. Als das größte Kaufhaus der kleinen Stadt wurden hier nicht nur Haushaltsgeräte wie Fernseher, Waschmaschinen usw. verkauft, sondern es wurden auch unterschiedliche modische Kleidungsstücke, Bettzeug, Inneneinrichtungsgegenstände usw. angeboten.

Am Ende der Qiatang-Straße war das Kirti-Kloster. Die goldenen Dächer und roten Mauern glänzten unter Sonne. Am Weisang-Podest warfen Gläubige, die „Om mani padme hum“ rezitierten, Zypressenäste in den bereits brennenden Weisang-Haufen oder schleuderten kunterbunte Gebetsfahnen in die Luft.

(Editor:Soong)