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[Reisetipps]Das Jokhang-Kloster

06-06-2015 09:42
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Übersicht

Das Jokhang-Kloster befindet sich im Zentrum der Stadt Lhasa. Erbaut wurde es in der Mitte des 7. Jahrhunderts. Es ist das früheste Gebäude hölzerner Struktur in Tibet. Im 7. Jahrhundert wurde eine Statue, die im Verhältnis 1:1 das Erscheinungsbild des 12-jährigen Siddhartha Gautama darstellte, mitgebracht, als die Prinzessin Wencheng den König der tibetischen Monarchie heiratete. Diese Buddha-Statue wurde ins Jokhang-Kloster gebeten und wird seitdem von jeder Generation der Tibeter verehrt.

Bei der Fertigstellung des Jokhang-Klosters ist der Lamaismus Tibets nicht zur vorherrschenden Religion geworden. Daher war das Kloster extrem klein. Mit der Unterstützung des Lamaismus durch die Zentralregierung hat die Kraft des Lamaismus seine Hochzeit erreicht. Daher wurden Kreuzgänge, Höfe usw. um das Kloster herum gebaut. Bisher beläuft sich seine Grundfläche auf über 25.100 Quadratmeter. Nachdem der fünfte Dalai Lama die Herrschaft Ganden Phodrang gegründet hatte, befand sich „Gaxia“ (die lokale Regierung Tibets) im Kloster. Dadurch wurde das Jokhang-Kloster zum religiösen sowie politischen Zentrum Tibets. Jedes Jahr findet hier die große Gebetsversammlung statt. Die Zeremonie zum Ablegen der Ordensgelübde des Dalai Lama oder des Penchen Lama einer jeden Generation findet auch hier statt.

【Eintrittskarten und Öffnungszeiten】

Eintrittskarte: 70 Yuan (9,17 Euro) pro Person

Öffnungszeiten: 9:00 bis 17:00 Uhr

【Hinweis】

Das goldene Dach des Jokhang-Klosters - Verkaufsstelle im unteren Geschoss. Es gibt eine Treppe, die direkt zur Plattform der zweiten und dritten Etage führen kann.

Ausblick auf der Plattform in die Ferne: Potala-Palast, das prächtige Gebäude glänzt in der Sonne.Ausblick nach unten: Auf dem Jokhang-Platz gibt es eine große Menge Menschen. Von hier aus kann man sich die Barkhor-Straße voll tibetischen Flairs gut anschauen.

Im Sommer gibt es hier noch Tee-Verkaufsstellen, wo man pausieren kann.

Allein kann man der Rushhour entgehen. Am frühen Morgen kann man mit den Leuten zum Gebetsmühlendrehen ins Jokhang-Kloster strömen. Bei brennenden Butterlichtern spürt man die Kraft des Glaubens.